Wappen der Spvgg Hattstein 1972 e.V. Schmitten Spvgg Hattstein      

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Die Geschichte der Spvgg Hattstein   

Fussball    Badminton

Tischtennis    Volleyball

Badminton    Kickboxen

Gymnastik    Move Your Body

Nordic Walking    Tischtennis

Kinder und Jungend     Leichtathletik

Fussball    Aerobic


V.1.3 - 10.10.2013

Als im Jahre 1972 die damals verantwortlichen Vorstände des TuS Arnoldshain 1884 e.V. (1. Vorsitzender Wilfried
Marx) und TSV Jahn Schmitten 1885 e.V. (1. Vorsitzender Karl Buhlmann) ihre beiden Vereine zur Spielvereinigung
Hattstein fusionierten, konnte sich wohl niemand vorstellen, welch großer Verein damit in Leben gerufen wurde.

Die damaligen Vereinsführer hatten es nicht leicht bei der Vorbereitung der Fusion. Gab es doch noch eine uralte,
gewachsene Rivalität zwischen den damals noch selbstständigen Gemeinden bzw. Sportvereinen Arnoldshain und
Schmitten, die auch bei den jährlichen Derbys auf dem Sportplatz bis auf das Äußerste traditionell gepflegt wurde.

Aber die Vorstände leisteten gute Überzeugungsarbeit, und am 16. Mai 1972 gaben beide Mitgliederversamm-
lungen für die künftige gemeinsame Vereinsarbeit ihren Segen.

Auch die Suche nach dem Namen der Spielvereinigung gestaltete sich als Aufgabe. Man wollte einen neutralen
Namen, der beide Vereine verbindet und doch keinen Verein bevorzugt.

Die damals eingeleitete kommunale Gebietsreform mit der Zusammenlegung der 9 selbstständigen Gemeinden
Arnoldshain, Brombach, Dorfweil, Hunoldstal, Niederreifenberg, Oberreifenberg, Schmitten, Seelenberg und
Treisberg trug zur Namensgebung ungewollt, aber wesentlich bei.

Der Name für die Großgemeinde war noch nicht gefunden. Aber alle Spekulationen gaben damals Anlass zur
Annahme, dass die künftige Großgemeinde Hattstein heißt. Also wählten die verantwortlichen Vereinsvertreter
damals den Namen Hattstein für den neuen (damals noch nicht eingetragenen) Verein, in der Überzeugung,
dass die Großgemeinde eben auch diesen Namen tragen wird und somit die Identifikation gegeben ist.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Die Hessische Landesregierung bestimmte kurze
Zeit später, dass die Großgemeinde Schmitten heißt. Aber die Vorstände hielten an ihrer (guten) Wahl fest.
Heute ist der Name Spvgg Hattstein ein Begriff weit über Orts- und Kreisgrenzen hinaus.

Aber wo kommt der Name Hattstein her? Hier müssen wir einen kurzen Streifzug durch die Geschichte
machen:

Hattstein ist der Name einer Burgruine und die Hattsteiner sind ein altes (Raub)-Rittergeschlecht.

Die Überbleibsel der Burg Hattstein findet man in einem Waldstück zwischen der Gemeinde Schmitten im Taunus
und deren Ortsteil Oberreifenberg . Außer einem auffälligen Graben um eine Erhebung sind heute nur noch
wenige Mauerreste zu erkennen. Wann genau die Burg Hattstein (auch "Hazechenstein" oder "Hatzechinstein")
erbaut wurde, ist nicht bekannt. Es wird vermutet, dass sie bereits vor der nahe gelegenen Burg Reiffenberg
existierte. Die "Walsdorfer Gründungsurkunde" aus dem Jahre 1156 nennt bereits einen "Guntramus de
Hazechenstein", der dort Burgherr gewesen sein dürfte.

Obwohl die Hattsteiner mit den Reiffenbergern verwandt waren, kam es zu Fehden zwischen den Bewohnern
beider Burgen. Während der von 1428 bis 1435 andauernden "Hattsteiner Fehde" eroberten die Reiffenberger
zusammen mit Frankfurt und Kurmainz im Jahr 1432 die Burg Hattstein und zerstörten sie im Jahr 1467 sogar.
Zwar erhielten die Hattsteiner ihren Besitz im Jahre 1468 zurück. Es dauerte jedoch dreißig Jahre, bis die Burg
wieder aufgebaut war.

Im Gegensatz zu der lehensfreien Burg Reiffenberg war die Burg Hattstein zur Hälfte kurtrierisches Lehen. Die
lehensfreie Hälfte wurde im Jahr 1614 an die Reiffenberger verkauft. Da der Kaufpreis nie vollständig bezahlt
wurde, führte dies zu einem Rechtsstreit, der bis zum Aussterben der Hattsteiner im Jahr 1767 ergebnislos blieb.

Im 10. Jh.

stand hier eine Vorgängerburg zum Schutz der Eisenerzvorkommen des Umlandes, welche vom
Erzbischof Mainz erbaut wurde.

Im 12. Jh.

erneuerte Hatzicho v. Reifenberg die Burg.

Ab 1226

Nannten sie sich nach der Burg, v. Hattstein.

1374 u. 1379

eroberte der Erzbischof v. Trier, Kuno v. Falkenstein, mit dem Pfalzgrafen Ruprecht und dem
Städtebund die Burg, weil die Hattsteiner als Stegreifritter das Land unsicher machten.

1393

wurde die Burg erneut belagert.

1399

schlossen die zwei Familien die auf der Burg lebten einen Burgfrieden.

1432

eroberte Frankfurt mit Verbündeten nach erneuten Übergriffen die Burg.

1435

wurde die Burg wieder instand gesetzt.

Seit 1448

im gemeinsamen Besitz von der Stadt Frankfurt und dem Erzbischof Mainz.

1467

eroberte Walter v. Reifenberg die Burg und zerstörte sie. Frankfurt überließ die ruinöse Anlage
den Gf. v. Nassau, den Herren v. Eppstein-Königstein und den v. Hattstein. Die v. Hattstein
erhielten den Auftrage, die Burg wieder instandzusetzen und für Frankfurt zu öffnen.

1614

verkauft Philipp Georg v. Hattstein wegen Schulden seine Hälfte an die v. Reifenberg.

1656

kamen die v. Reifenberg in den alleinigen Besitz der Burg.

Um 1655

vertrieb der letzte Hattsteiner den Domherr Philipp v. Reifenberg von der Burg.

Seit 1448

im gemeinsamen Besitz von der Stadt Frankfurt und dem Erzbischof Mainz. Als dieser später in
Gefangenschaft kam, ging die Herrschaft mit der Burg an den Erzbischof Mainz. Welche daraufhin
verfiel.

Seit 1448

im gemeinsamen Besitz von der Stadt Frankfurt und dem Erzbischof Mainz.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000

Soviel zur Namensgeschichte.

Damals bestand die Spvgg Hattstein nur aus der Fußballabteilung. Erst einige Zeit später kam die Tischtennis-
abteilung dazu. Diese spielte noch unter dem Namen des TuS Arnoldshain in den Dorfgemeinschaftshäusern
Arnoldshain, Seelenberg und Niederreifenberg um Punkte.

Mit der Übergabe der Hattsteinhalle im Jahre 1987 begann die Blütezeit der Spvgg Hattstein. Während der Zeit
des Hallenneubaues wurden bereits durch Umfragen bei den Einwohnern der Bedarf und die Trends festgestellt,
so dass zur Halleneröffnung gleich mehrere Abteilungen gegründet wurden, die auch unverzüglich ihren Betrieb
aufnahmen:

•  Badminton
•  Herrengymnastik
•  Damengymnastik
•  Turnen für Mutter und Kind
•  Kinderturnen
•  Seniorengymnastik
•  Schüler- und Jugendtischtennis
•  Volleyball
•  Karate
•  Dartsportabteilung

Zusammen noch mit den Fußballern der SOMA und den Jugendfußballern im Rahmen der Spielgemeinschaft mit
dem JFC Neu-Anspach (damals bestehend aus Hausen, Anspach, Westerfeld und Hattstein) bestand die Spvgg
Hattstein im Jahr 1992 bereits aus insgesamt 15 Abteilungen. Zum Stand 01.04.2006 besteht der Verein sogar
aus 16 Abteilungen mit 19 Gruppen.

Alle Abteilungen sind seither mit qualifizierten Übungs- und Abteilungsleitern besetzt. Somit bietet die Spvgg
Hattstein ihren Mitglieder -und auch denen die es noch werden wollen- eine große Palette des Breitensports.
Ob Einzelsport oder Mannschaftssport, ob in einer Verbandsrunde oder „just for fun“, jeder kann sich sportlich
entfalten und ist ebenso herzlich bei uns willkommen. Und dies bei moderaten Beiträgen jährlich.
Erwachsene 70 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren 36 Euro. Familien ab 3 Personen erwerben die
Mitgliedschaft für den günstigeren Familienbeitrag mit 150 Euro. Dafür kann praktisch an jedem Tag der Woche
Sport getrieben werden.

Interessierte müssen sich nicht gleich für eine Mitgliedschaft entscheiden, sondern in allen Abteilungen kann
zunächst ein paar Wochen „geschnuppert“ werden.

Der Vorstand ist jederzeit bereit, das sportliche Angebot des Vereins zu erweitern, jedoch ist hier die Initiative
der Menschen gefragt, die auch die Übungsstunden abhalten und die Abteilung organisieren können. Auch
Sportarten, die nicht unbedingt eine Turnhalle oder einen Sportplatz (Schach, Skat, Wandern etc.) benötigen,
können unter den erfüllten Bedingungen jederzeit unter dem Dach des Hauptvereins ins Leben gerufen werden.

Denn der amtierende Vorstand sieht sich zurzeit überwiegend den administrativen Aufgaben verpflichtet, damit
die Übungsleiter vom „Schreibkram“ mit den Verbänden befreit bleiben und sich voll umfänglich dem aktiven
Sport widmen können.

Für den Sportverein galt und gilt schon seit je her:

Der Sportverein besteht und lebt aus der Initiative seiner Mitglieder. In unserem Verein kann sich jeder
einbringen, der bereit ist, ein bisschen Freizeit zu opfern und für andere etwas zu tun. Deshalb bitten wir alle
Interessierten, einfach Kontakt zum Vorstand oder zu den Abteilungs- und Übungsleitern aufzunehmen.

 

 

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