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V.1.2 - 04.09.2006

Aus dem Giessener Anzeiger: Gelenkige Kickbox-Action vom 04.09.2006

Feldberg-Fighter brachten Hattsteinhalle zum Beben

Kickbox-WM: Lokalmatador Marx verteidigte Titel

ARNOLDSHAIN (jop). Die erste Kickbox-Weltmeisterschaft auf dem Feldberg fand zwar wegen der Wetterlage nicht
auf des Taunus höchstem Gipfel statt, wurde aber dennoch in der zur Kampf-Arena umfunktionierten Hatt-steinhalle
in Arnoldshain eine gelungene Veranstaltung. Selbst die turniererfahrenen Veranstalter des Kampfsportclubs
Seishin aus Neu-Isenburg und WKA-Präsident Klaus Nonnenmacher waren voll des Lobes über die Organisation,
mit der der Tourismus -und Kulturverein Schmitten das Box-Spektakel aufgezogen hatte.

Rund 500 Zuschauer, die meisten von auswärts, besuchten das Box-Spektakel. Die Plätze in der ersten Reihe
waren für Gäste des Hauptsponsors Kurts Schmidt von der italienischen Versicherungsagentur reserviert worden.
Dort saß auch Wilfried Marx, der stolze Vater des Feldberg-Fighters Christian Marx, der zu vorgerückter Stunde
seinen Weltmeistertitel im Leichtkontakt verteidigen musste. Besonders begrüßte Veranstalter Friedrich Meiß den
mehrfachen deutschen Radsportmeister und "Arnoldshainer" Volker Sprenger und stellte dabei seinen Sohn
Gery Meiß als Ringsprecher vor, der sich in Frankfurt als Radsport-Promotor einen Namen gemacht hat. Auch
Bürgermeister Marcus Kinkel sprach ein Grußwort und bat Cheforganisator Gerhard Heere in den Ring, dem lang
anhaltender Applaus zuteil wurde. Dann wurde es lebhaft, als die Kids vom Karate Club "Shokotan Dojo Schmitten"
im Ring einige Demonstrationsübungen vorführten. Der Beifall war kaum verklungen, als Silvan Eichhorn aus
Arnoldshain und Sven Neumann vom Kampfsportzentrum Usingen die Vorkämpfe eröffneten. Der über drei
Runden zu zwei Minuten geführte Leichtkontaktkampf wurde von dem Usinger klar mit 3:0 gewonnen. Lokalmatador
Christian Marx, der bei der SpVgg Hattstein kürzlich eine Kickbox-Abteilung aufgebaut hat, schickte mit Manuel
Rehbronn einen zweiten Nachwuchskämpfer in den Ring, doch auch Manuel, dessen Freundin Linda Schmunk
in der Halle mitzitterte, hatte gegen Juri Poschke von Seishin Neu-Isenburg keine Chance.

So ging es munter weiter bis zum Hauptkampf, der als krönender Abschluss der Kickbox-WM eingeplant war.
Zuvor durften Experten und Fans der Kampfsportart einen Schwergewichts-Boxkampf erleben, den der fast
60-jährige Army-Boxer James Mc Queen, der später als Ringrichter fungierte, gegen den bedeutend jüngeren
Versicherungsmakler Andreas Raisig austrug. Letzterer war in der vom Seishin- Club betriebenen Boxer-Schule
für Manager ausgebildet worden und wurde für den Show-Kampf ebenso wie die Mädchen des Karnevalsvereins
CCAK und der Showtanzgruppe der TSG Niederreifenberg geschickt in das Programm eingebaut.

Die von den Seishin-Kämpfern angekündigten Weltmeister-Kämpfe im Leichtkontakt eröffnete Meiß- Junior
Frederic, der sich in eleganter Manier gegen Christian Ciraci aus Italien durchsetzte. Alle drei Hauptkämpfe
gingen über sieben Runden, die die Nummerngirls Alexandra und Sara mit schwarzen Tafeln vom Ring aus
angezeigten.

Da es hier um die Weltmeisterschaft ging, wurden vor jedem Kampf die Nationalflaggen von den Girls hoch-
gehalten und die Nationalhymnen per Lautsprecher übertragen. Zu diesem feierlichen Zeremoniell erhob sich
das Publikum, um sich danach den Kicks und Boxhieben zu widmen, mit denen sich die Italiener Christian Ciraci
und Andrea Paternosta sowie der Russe Ilja Woltschanski gegen die Deutschen Frederic Meiß, Denis Liebau
und Christian Marx zur Wehr setzten. Die Hattsteinhalle kochte, als die drei Feldberg-Fighter ihre Weltmeistertitel
verteidigten. Anschließend ließen sie sich von Kurt Schmidt die Siegergürtel umlegen, während Marcus Kinkel
mit einer Magnumflasche im Hintergrund wartete.

Quelle: www.giessener-anzeiger.de/voba/artikel2241825.html

 

Hattsteinhalle Arnoldshain, Bgm.-Pouzaud-Strasse, 61389 Schmitten/Arnoldshain